Traumatherapie mit EMDR - Michele Angst

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Traumatherapie mit EMDR

"Ein Trauma ist die  am meisten vermiedene, ignorierte, verleugnete, missverstandene
und unbehandelte Ursache menschlichen Leidens."
(Peter A. Levine)

Was ist ein Trauma?

Das Wort "Trauma" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Wunde" oder "Verletzung", es kann
körperlich und/oder seelisch sein.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Traumata im ICD 10 als "...ein belastendes Ereignis oder eine Situation aussergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmasses (kurz- oder
langanhaltend), die bei fast jedem eine tiefe Verstörung hervorrufen würde." Es kennzeichnet kein bestimmtes Ereignis, sondern bezieht sich auf die körperlichen, seelischen, geistigen und sozialen Folgen
auf eine Situation, die grosse Bedrohung für das Leben, die Gesundheit oder der seelischen Integrität bedeutet.

Ein Trauma entsteht, wenn die individuellen Bewältigungsstrategien eines Menschen überfordert sind, d.h. wenn die integrative Kapazität unseres Körpers und Gehirns ausser Kraft gesetzt ist. Sie kann der
enormen Stress-Situation nichts mehr entgegensetzen. Dies geht einher mit intensiver seelischer/körperlicher Todeserfahrung einem Erleben grösster Angst, Ohnmacht, Hilfslosigkeit und dem
Gefühl des Ausgeliefert - und Alleinseins.

über EMDR
Eye Movement Desensitization and Reprocessing

EMDR ist eine zeitsparende, umfassende und wunderbare Methode zur Behandlung traumatischer Erfahrungen und wurde 1987 von Francine Shapiro (USA) entwickelt.

Theoretischer Hintergrund ist die Vorannahme, dass manche unserer Probleme durch Blockaden unseres neuronalen Netzwerkes entstehen. Dadurch werden Teile des Netzwerkes isoliert und in der
Wahrnehmung als "Problem" dauerhafter Bestandteil unseres Wahrnehmungsverarbeitungssystens.

Solange wir diese Blockaden im neuronalen Netzwerk halten, tritt keine Verbesserung ein. Durch die gezielte Bewegung der Augen, können wir nachhaltig Prozesse im neuronalen Netzwerk wieder
aktivieren und neue Verbindungen schaffen, so dass sich eine Verbesserung der Verarbeitungsstruktur einstellt und das Problem an Intensität verliert. Die Informationsverarbeitung im Gehirn wird beschleunigt.
Die Bewegungen der Augen werden in einer Rechts-Links Kombination ausgeführt. Dabei führt die Therapeutin die Augen des Klienten mit zwei Fingern ihrer Hand.

Indikation:
EMDR kann erfahrungsgemäss erfolgreich eingesetzt werden bei folgenden Indikationen:

  • Reaktion auf Traumatisierungen (PTBS)

  • Bewältigung von Unfallfolgen

  • Bewältigung von traumatisierenden Trennungen

  • Extreme Trauerreaktionen

  • Ängste/Phobien/Panikstörungen

  • Chronische Schmerzen

  • psychosomatische Störungen

  • Zwangshandlungen/Zwänge

  • Allergien

  • Suchtverhalten



 
 
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